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Die Bratwurstbotschafterin zu Besuch in Voigtsdorf (Osterzgebirge) anlässlich des 125. Heimat- und Schulfestes am 24. Juli 2005

Umzug Voigtsdorf

Quark-Keulchen und Kartoffelsuppe - das ist für einen Thüringer typisch sächsisch. Kein Zweifel, es handelt sich hierbei um ausgesprochene Delikatessen, aber so berühmt wie die Thüringer Bratwurst sind sie längst nicht. Das liegt freilich nicht nur an den streng geheim gehaltenen und von Ort zu Ort verschiedenen Zutaten, die aus einer ganz normalen Bratwurst eine richtige Thüringer Bratwurst machen, sondern auch daran, dass sie fast jeder kennt - in Sachsen, Deutschland, Europa und seit einem Jahr auch in den USA. Einen kleinen Anteil daran hat die Thüringer Bratwurstbotschafterin, deren Amt es seit dem 600. Geburtstag der Bratwurst im vergangenen Jahr offiziell gibt. Kein Weg ist Claudia Granzow aus dem südthüringischen Hirschendorf bei ihrer kulinarischen Mission zu weit, und kein Ort ist ihr dabei zu klein. Am 24. Juli repräsentierte sie nebst hochherrschaftlicher Begleitung von Jessica von der Weht und Peter Lauterbach (in barocken Kostümen) das Thüringer Nationalgericht im kleinen Voigtsdorf - einem Ortsteil von Dorfchemnitz bei Freiberg im Osterzgebirge.

Es war das schönste Heimatfest, das wir bei unserer Botschaftermission bislang erleben durften. Wir möchten daher  ein großes Dankeschön sagen an Jonny May vom Heimatfestverein Voigtsdorf, der uns zu diesem wunderschönen Festumzug eingeladen hat. Ein ebenso großes  Kompliment an alle, die mitgemacht haben und besonders an unsere beiden Chauffeure im Landauer aus dem Jahr 1886, Thomas Schulze und Dietmar Matthes. In einem solchen durften wir nämlich Platz nehmen und uns an 17. Stelle in den Zug einreihen. Beide haben sich mit ihrem toll hergerichteten Gefährt große Mühe gegeben, uns durch den nicht enden wollenden Ort zu fahren. Dass die Technik letzten Endes versagt hat, war zwar unsere beiden Fahrzeuglenker ebenso ärgerlich wie für uns, aber es hat uns nicht den Spaß verdorben. Schließlich ist dabei sein das, was zählt. Wenn wir auch den Rest des Weges zu Fuß oder als Anhalter auf einem Traktor-bespannten Wägelchen mitreisen durften - wir haben viel Spaß bei unserem Besuch in Voigtsdorf gehabt.

Gut und gerne drei Stunden dauerte der Umzug durch den wunderbar geschmückten Ort bei blauem Himmel und Sonnenschein. Die Voigtsdorfer und ihre vielen Gäste haben dabei unsere Bratwurstbotschafterin kennen gelernt. Wir haben erfahren, dass die Sachsen - oder besser, die Erzgebirgler - zu feiern verstehen. Und wir haben eine uns noch ganz unbekannte Ecke Sachsens kennen gelernt, auch wenn wir dafür einen dreieinhalbstündigen Anfahrtsweg aus dem tiefsten Thüringen auf uns genommen haben. Wir waren ziemlich erschöpft, aber das Fest war uns das echt wert. Danke an alle für einen wunderschönen Tag und viel Spaß beim Betrachten der Fotos auf unserer Seite. Wir haben die besten Schnappschüsse ins Netz gestellt.

Viele Grüße aus Thüringen

Claudia & Ronny Granzow, Jessica von der Weth, Peter Lauterbach        

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